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MiG-17 (402)

 

Datenblatt:

Kennung:            NVA: 402 und schließlich 009

Werknummer:      54211959

Hersteller:         Mikojan i Gurewitsch

Kategorie:          Einsitziges Jagdflugzeug

Verband:           Zunächst das JG-7, dann das  JAG-15 und anschließend vor dem Stab des JG-9 (als "009")

 

Informatives zur Geschichte:

Die MiG-17 (glatt - also mit kleinen Bremsklappen am Heck und ohne Nachbrenner) mit taktischer Nummer „402“ hat eine nunmehr mehr als 50 jährige Vergangenheit und zählt damit zu den ältesten Flugzeugen in unserer Ausstellung.

Mit der Werknummer 54211959 wurde sie in der damaligen Sowjetunion produziert und an die NVA geliefert. Am 16.12.1961 erfolgte die erste Übernahme mit Einsatz im JG-7 und anschließender Nutzung im JAG-15. Eine fliegerische Nutzung im JG-9 ist uns nicht bekannt. In Karlshagen wurde sie 1972 vor dem Stab des JG-9 (als „009“) aufgestellt und diente dort bis kurz nach der Wende. Danach fand sie den Weg in das Historisch-technische Informationszentrum in der Ortschaft Peenemünde. Aufgrund von Umstrukturierungen in diesem Museum, führte der Weg dann im Frühjahr 2010 nach Neuenkirchen.

Sie ist eine von 3 erhalten gebliebenen MiG-17 (glatt) der NVA, wenngleich bei einigen weiteren Maschinen dieses Typs der Verbleib nicht gesichert ist und die Hoffnung besteht das sie einer Verschrottung entgangen sind.

Die Bilder der „402“ geben einen Eindruck der Maschine bei der Ankunft im IVLN und zeigen den Beginn von diversen Restaurierungsarbeiten.

 

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 ↑ oben:  Kurz nach der Ankunft aus Peenemünde und unmittelbar vor dem Zusammenbau mit Reinhard 'ALI' Wodrig.

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 ↑ oben:  Die linke Tragflächenwurzel mit den durchtrennten Leitungen und Flügelbefestigungen. Bei genauem Hinsehen erkennt man die Schnitte in den Halterungen am Hauptholm - diese sind Teil der Demilitarisierung dieser Maschine.

 

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 ↑ oben:  Das Cockpit bei der Grundreinigung - leider ist der Zustand nicht allzu gut.

 

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 ↑ oben:  Die "402" aus der Luft am 10.10.2010. Noch fehlen einige Abdeckbleche an der Flügel- und Höhenruderwurzel.

 

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 ↑ oben:   Die Lufteinlässe sind in der Tiefe mit Blechen versehen um das Eindringen von Feuchtigkeit und Vögeln zu verhindern. Letztere finden trotzdem immer noch Stellen in den Maschinen um ihre Nester zu platzieren.

 

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 ↑ oben:  Wieder in recht gutem Zustand und auf ihrer Position. Schön sind ihrer klassischen Linien zu erkennen.

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↑ oben:  Die 17 bei Nacht mit Sternenhimmel in Neuenkirchen - gut zu erkennen der Mündungsfeuer- und Rückschlagsdämpfer der N-37 (der Schatten auf der Bugfahrwerksklappe ist zu beachten).

 

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 ↑ oben:   Draufsicht - nun mit allen Deckeln und Spaltblechen versehen. Aus dieser Ansicht ist die abgewinkelte Flügelvorderkannte sowie die 3 Grenzschichtzäune gut zu erkennen - dieses sind wesentliche Unterschiede zur MiG-15.

 

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 ↑ oben:  Gut ist hier, im Gegensatz zur MiG-15, die verschieden abgewinkelte Flügelvorderkante und die drei (statt zwei) Grenzschichtzäune der MiG-17 zu sehen.

> 781 hat sich eine gute Schussposition erflogen - doch ist die Entfernung zu gering als das die Abfangraketen scharf werden würden - also muss wohl die GSch-23 ran.....